Festgeldanlage im Zinsvergleich
Bei den Festgeldanlagen handelt es sich um verhältnismäßig sichere Geldanlagen. Denn der vereinbarte Zinssatz bei Abschluss einer Festgeldanlage ist für die Laufzeit garantiert. Der Nachteil ist jedoch, dass man für den Laufzeitraum nicht auf das Geld zugreifen kann. Zudem besteht eine Kündigungsfrist, die es nicht zulässt wie beim Tagesgeldhopping, die Geldanlage zu wechseln, sobald sich bei einem anderen Anbieter ein lukrativeres Angebot abzeichnet. Die Mindesteinlage bei Festgeldkonten beträgt zumeist 2.500 Euro, bei einer Laufzeit von 30 Tagen bis zu 60 Monaten. Die Zinshöhe richtet sich bei vielen Banken jedoch genau nach diesen beiden Faktoren. Der Zinssatz wird also umso höhe, je länger ich das Konto abschließe und je mehr Geld ich auf das Konto einzahle. Daher lohnt sich ein Vergleich der Angebote nicht nur in Bezug auf die Zinshöhe, sondern auch in Bezug auf die Konditionen.
Diese Vergleiche sind im Internet mittels eines Festgeldrechner mittlerweile leicht und schnell möglich. Zudem bieten diese Plattformen meist schon die Möglichkeit an, das Konto direkt online abzuschließen. Nach Ablauf der festgelegten Laufzeit des Festgeldkontos hat man einerseits die Möglichkeit auf das Geld zuzugreifen und andererseits die Möglichkeit das Konto zu verlängern, mit entweder der selben oder einer geänderte Einlagesumme. Wird das Konto weder geändert noch gekündigt, geht die Festgeldanlage in eine Sicheinlage über, bei der man jederzeit auf das Geld zugreifen kann. Die Zinshöhe bei solchen Sichteinlagen ist jedoch in der Regel sehr niedrig bis nicht vorhanden.