Tagesgeldanlage Zinsen im Vergleich
Tagesgeldanlagen bieten im Gegensatz zum üblichen Sparbuch den Vorteil, dass man die Tagesgeldanlagen sehr flexibel handhaben kann. So gibt es zu Beispiel keine Kündigungsfrist und man kann jeden Tag auf das Geld zu greifen. Daher bieten sich Tagesgeldanlage für Geschäftsleute an, die kurzfristig Geld benötigten aufgrund unvorhergesehener geldlicher Ausfälle. Tagesgeld kann man für einen Zeitraum von einem Tag bis zu einem Jahr beantragen. Je nachdem ob man das Geld wirklich nur für einen Tag benötigt, ist auch ein sogenanntes Overnight-Geschäft möglich, bei dem das Geld plus Zinsen noch am selben Tag zurückgezahlt wird. Ein Nachteil ist jedoch, dass Banken bei Tagesgeldanlagen die Zinsen ohne Vorankündigung jederzeit senken und anheben können. Trotzdem bieten Tagesgeldanlagen aber auch für Privatanleger Vorteile, denn die Zinssätze sind bei Tagesgeldern meist relativ hoch. Im Jahresdurchschnitt bei ca. fünf Prozent, das kann kein Sparbuch schlagen.
So können also auch Privatpersonen profitieren. Ein Nachteil ist jedoch, dass Banken bei Tagesgeldanlagen die Zinsen ohne Vorankündigung jederzeit senken und anheben können. Die Bankunternehmen richten sich hierbei nach dem EURIBOR, dem Leitzins der Europäischen Zentralbank. Dieser bezeichnet die Zinsen, die eine Bank zahlen muss, wenn sie sich Geld bei der EZB leiht und diesen Wert gibt die Bank natürlich an ihre Kunden weiter. Da sich diese Zinsen jedoch von Bank zu Bank unterscheiden, lohnt es sich immer die verschiedenen Anbieter zu vergleichen.